Jahreshauptversammlung

Am 11. März fand die Mitgliederversammlung im Gasthof Bayerischer Wirt statt.

Hier der Pressebericht von Walter Schmid erschienen am 15. März 2017 in der Schwäbischen Zeitung:

Rund 50 Mitglieder der Ortsgruppe Isny im Schwäbischen Albverein waren in den „Bayrischen Wirt“ zur Jahreshauptversammlung gekommen. Als Gäste konnte die Vorsitzende, Gerlinde Maier, auch Freunde aus benachbarten Ortsgruppen begrüßen, darunter Rolf Kesenheimer, den Vorsitzenden Allgäugaus, dem im Laufe der Sitzung die Entlastung des Vorstandes und die Leitung der Wahlen anvertraut wurde.

In seinem Grußwort im Auftrag des Bürgermeisters fand Peter Clement herzliche Dankesworte für das vielfältige und beständige ehrenamtliche Engagement der Vereinsmitglieder zum Wohle der Stadt, der Region und auch der Kur- und Urlaubsgäste. „Was wäre zum Beispiel das Ausflugsziel Schwarzer Grat, die höchste Erhebung Württembergs, ohne den Albverein?“, fragt Clement. „Die Instandhaltung der Spielgeräte um den Turm, die Pflege des Geländes, die Reinigung der Turmtreppen, Erneuerungen und Reparaturen von Beschädigungen, die Bewirtung an den Wochenenden im Sommerhalbjahr von Mai bis Oktober – alles undenkbar ohne den Albverein“, rief er aus. Er wolle sich gar nicht vorstellen, wenn dieser selbstlose Dienst für die Allgemeinheit fehlen würde, unterstrich Clement.

Als Arzt wisse er außerdem die vielfältigen Gesundheitsangebote zu würdigen, die jedem Menschen an Körper, Seele und Geist gut tun. Sein Dank namens der Stadt gehöre allen Verantwortlichen in den verschiedenen Fachbereichen des Vereins: Vorstandschaft, Wanderführer, dem Naturschutz mit Krötenaktionen, Vogelzählung, Landschaftspflege, Wegebetreuung oder Wespenberatung.

Die Vorsitzende gab bekannt, dass der Verein aktuell 130 Mitglieder zähle, Austritte und Eintritte hielten sich die Waage. Die Mitgliedschaft koste zwar mit 30 Euro im Jahr ein wenig Geld, was der Verein jedoch biete an Wanderungen, Ausflügen, Unterhaltung, Kameradschaft, Vorträgen, Brauchtumspflege, sei nicht mit Geld aufzuwiegen. Und die Angebote würden schließlich nicht nur für „Eingeborene“, sondern auch den Kur- und Feriengästen gelten.

Wenn der Verein bereits in der dritten Generation am Ostersonntag zum Suchen von fast 1000 Ostereiern im Wald einlädt und daran jeweils über 150 Kinder plus Eltern, Omas und Opas teilnehmen, so zählt dies zusammen mit dem Schwarzen Grat zu den Alleinstellungsmerkmalen der Ortsgruppe Isny. Im Laufe des vergangenen Jahres wurden knapp 30 Wanderungen, Ausflüge, Vorträge und gesellige Treffen organisiert, teils gemeinsam mit benachbarten Ortsgruppen.

In Kooperation mit dem Hauptvorstand in Stuttgart, der Stadt Isny und dem Bauhof Großholzleute wurden im Herbst 2016 die maroden Tischgruppen rund um den Turm, sowie der Lattenrost auf der Aussichtsplattform erneuert. Außerdem galt Maiers Dank vor allem auch dem Schwarzen-Grat-Team, das an den Wochenenden am Turm für Getränke und Vesper sorgt.

Heidrun Smollich führt zurzeit kommissarisch die Vereinskasse. Rund 4000 Euro gingen als Einnahmen und Ausgaben durch ihre Bücher. Im Naturschutzbericht von Monika Priboth war zu erfahren, dass rund 800 Kröten vor dem Überfahren gerettet wurden, dass die verschiedenen Vogelarten um die Isnyer Weiher regelmäßig gezählt und an den NABU weitergeleitet wurden, dass an verschiedenen Stellen der überhand nehmende Riesenbärenklau abgeschnitten und entsorgt wurde und dass sie als Fachwartin einige Male zur Wespenberatung ausrücken musste.

Simone und Jürgen Tischer berichteten von Ausflugsangeboten unter dem Motto „Lust am Wandern“, die der Albverein in Zusammenarbeit mit „Herz und Gemüt“ und der Nachbarschaftshilfe organisiert; außerdem von Wanderangeboten mit Familien aus der Bromerhof-Kur samt Geocaching, einer kind- und jugendgemäßen Schatzsuche im Gelände mit GPS-Navigationsgeräten.

hauptversammlung2017

Die Vorstandschaft (Foto Walter Schmid)